Social Media Redaktion – Tipps für Ihre Inhalte

Social Media

Social Media Redaktion beginnt mit der Planung der Themen. Und dann folgt die wichtigste Aufgabe: Die Erstellung der Inhalte. Tipps dazu gibt es hier.

Social Media mit Plan

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Social Media Redaktion beginnt mit der Planung der Themen. Und dann folgt die wichtigste Aufgabe: Die Erstellung der Inhalte.

In zwei Blog Beiträgen stelle ich Ihnen vor, was Social Media Redaktion ist und wie Sie das auch hinkriegen können.

Im ersten Blog Beitrag ging es um das Was und Wie der Social Media Redaktionsplanung. Heute gebe ich Ihnen eine Einführung und Tipps für die Inhalte.

Social Media Content: Stellen Sie Ihren Kunden in den Mittelpunkt.

  • Was interessiert Ihre Kunden und Interessenten?
  • Welche Inhalte unterstützen Ihre Ziele?

Welche Inhalte interessant sind, hängt stark von Ihrer Zielgruppe ab. Lesen Sie mehr dazu im Blogbeitrag zur Social Media Strategie.

Beispiele für interessante Inhalte:

  • Technische Anleitungen und Tipps und Tricks von Ihren Technik Kollegen
  • Anleitungen für Anwender
  • Checklisten
  • Referenzen – kurze Videos, Referenzberichte, Zitate
  • Informationen zu aktuellen Themen
  • Digitalisierung und Cloud
  • Datenschutz (DSGVO)
  • Informationen zu Ihren Lösungen und Services
  • Events

Social Media Redaktion: Quellen für Ihre Inhalte

Es gibt vier Kategorien an Inhalten bzw. deren Quellen.

  1. Created Content
  2. Curated Content
  3. Earned Content
  4. Paid Content

Social Media Redaktion – Created Content

Created Content steht für Inhalte, die Sie selbst im Haus erstellen.

Hier können Sie das Brotkrumen Konzept anwenden: Schreiben Sie zu einem Stück Content mehrere Posts.

Beispiel: Ein Whitepaper mit 10 Thesen zu XY. Zu jeder These können Sie einen Post erstellen, in dem Sie die These kurz vorstellen und kommentieren und dann für die Details auf das Whitepaper verlinken.

Social Media Redaktion – Curated Content

Curated Content meint Inhalte anderer, die Sie verwenden.

Das können Materialien sein, die Ihnen Hersteller und Partner zur Verfügung stellen und die Sie auf Ihrer Webseite anbieten und über Social Media promoten.

Oder es sind Social Media Beiträge oder Blog Artikel anderer, die Sie aufgreifen, teilen und kommentieren. Alles was thematisch für Ihre Zielgruppe interessant ist, ist hier “erlaubt”.

Wichtige Regeln:

  • Schauen Sie die Inhalte vorher an. Sie müssen wissen, was Sie posten.
  • Idealerweise versehen Sie den Inhalt mit einem persönlichen Kommentar.

Falls Ihnen der Hersteller der Lösungen, die Sie anbieten, vorbereitete Social Media Posts zur Verfügung stellt, beachten Sie bitte, dass diese auf die Hersteller Webseite verlinken. Eventuell ist es besser, den Inhalt zu übernehmen, aber auf die eigene Webseite zu verlinken. Dafür muss der weiterführende Inhalt aber auch auf Ihrer Webseite verfügbar sein!

Social Media Redaktion – Earned Content

Das sind Inhalte, die Ihre Follower erstellen (User-Generated). Die Königsklasse! Der beste Content ist der, den Ihre Community liefert. Seien es Kommentare, Erfahrungsberichte, Empfehlungen. Das können Sie nur bedingt steuern. Hier sind wir im Bereich Community Building.

Social Media Redaktion – Paid Content

Das sind Inhalte, für die Sie bezahlen. Das sind Posts oder Blog Beiträge, die andere in Ihrem Auftrag erstellen. Hier sind wir im Bereich des Influencer Marketings und der bezahlten Promotions.

Social Media Redaktion – Die 60:40 Regeln für Ihren Content

Social Media Redaktion, die 60:40 Regel für den Content

Social Media Redaktion – Achten Sie bei Ihren Inhalten auf 60% eigener Inhalte und nur 40% fremder Inhalte.

Curated Content, das klingt doch gut. Dann nehme ich einfach Inhalte, die andere bereits erstellt haben und muss nicht selbst produktiv werden?

Ganz so einfach ist es nicht. Interessenten machen Ihre Hausaufgaben! Die allgemeinen Informationen, die fast jeder Andere auch bereitstellt, kennen sie bereits. Sie haben schon fleißig recherchiert, beispielsweise Produktbeschreibungen der Hersteller. Seien Sie einzigartig, teilen Sie Ihr spezifisches Wissen.

Was Interessenten und Kunden wollen, was sie überzeugt: Erfahrungen, Insiderwissen, Antworten!

 

 

Ideal ist ein Verhältnis von 60% zu 40%. Sowohl für die Verteilung eigener wie fremder Inhalte, also auch für das die Verteilung der Themen. Versuchen Sie so viel wie möglich eigene, individuelle Inhalte aufzubereiten. Greifen Sie dazu auf die Erfahrung aus Ihren Kundenprojekten und dem Kundensupport zurück.

Social Media Redaktion, die 60;40 Regeln für die Themen

Social Media Redaktion – Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Themen auf 60% Themen aus Erfahrungen und Insiderwissen und nur 40% allgemeiner Themen zum Unternehmen und Produkt.

  • Welche Supportfragen kommen häufig vor? Können Sie daraus ein FAQ oder einen Leitfaden für Anwender erstellen?
  • Haben Sie eine neue Lösung getestet? Wie sind Ihre Erfahrungswerte, was können Sie daraus an Tipps für die Kunden ableiten?
  • Waren Sie auf einer Konferenz zu einem für Ihre Zielgruppe spannenden Thema? Dann berichten Sie darüber.
  • Hören Sie Ihren Kunden zu, in Meetings, am Telefon, auf Events. Was beschäftigt sie? Wo sind Fragen offen, zu denen Sie Anworten liefern können?

 

Weitere Tipps für Ihre Social Media Posts

Texte

Kurze prägnante Sätze

  • Kernbotschaft an den Anfang
  • Keine verschachtelten Sätze
  • Mit Aufzählungen arbeiten

Die Zielgruppe ansprechen

  • Passen Sie sich in Stil und Tonalität der Zielgruppe an.

Richtiger Einsatz von Hashtags

  • Twitter: maximal drei Hashtags zum Thema und Unternehmen passend
  • Eventuell Event Hashtags aufgreifen
  • Symbolische Hashtags wie #ff, #tgif verwenden

Links

  • Immer auf die Webseite verlinken
  • Links nur kürzen, wenn der Original Link zu lang ist

Visuelle Elemente

Wir können Visuelles schneller und besser begreifen.

  • Videos und Bilder funktionieren sehr gut. Sie sind ansprechend, unterhaltsam, überraschend.
  • Infografiken helfen, Inhalte strukturiert zu präsentieren.

Bilder

  • Das Bild muss zum Inhalt passen und die Botschaft unterstreichen.
  • Am besten sind eigene Bilder.
  • Wenn Sie Bilder von Bilddatenbanken verwenden, achten Sie auf die Lizenzbedingungen.
  • Sie fragen sich, welche Bildmaße für welches Portal? Dazu gibt es einen Blog Beitrag hier.

Videos

  • Kurz und im guten Stil.
  • Achten Sie beim Format auf die Vorgaben des Social Media Portals.

Tipps für die Frequenz Ihrer Social Media Posts

Achten Sie bei der Social Media Redaktions-Planung auf eine regelmäßige Frequenz der Posts.

Ein Profil, auf dem das letzte Mal vor sechs Monaten etwas veröffentlicht wurde, schafft kein Vertrauen!

Entschuldigung! Ich habe gerade festgestellt, dass die Tabelle nicht responsive ist, also auf kleineren Displays nicht richtig angezeigt wird. Ich werde versuchen, 

das schnell zu beheben. 

Social Media Portal Themen Frequenz
Xing, LinkedIn Unternehmensnews, Jobs, Events, Produktinformationen mit WOW Faktor (Insights, Antworten) 1-2 Mal pro Woche, mindestens alle zwei Wochen ein Beitrag
Facebook (Unternehmensnews), Jobs, Events, Produkte (WOW), Soziales, Unterhaltsames, Videos mit Anleitungen oder Produktvorstellungen Täglich bis ein paar Mal pro Woche
Twitter Alles Ein paar Mal in der Woche bis mehrmals täglich
YouTube Unternehmen, News, Produktvorstellungen, Aufgezeichnete Webinare (gekürzt), Anwenderbeispiele, Anleitungen, Jobs Ideal: einmal im Monat, auf jeden Fall regelmäßig

Beschäftigen Sie sich ausführlich mit der Auswahl der Themen und Formate für Ihre Social Media Kommunikation. Am Anfang ist es vielleicht noch etwas holprig, aber Sie werden schnell Routinen entwickeln und erfahren, welche Inhalte gut funktionieren. Schon nach ein paar Wochen bis Monaten werden Sie den Erfolg sehen können.

Das waren jetzt viele Informationen und doch reicht ein Blog Beitrag nicht aus, alles bis ins Detail zu erklären. Wenn Sie eine ausführlich Beratung oder direkte Unterstützung bei Ihrer Social Media Redaktion wünschen, sprechen Sie mich bitte an. Am besten per E-Mail: contact@marenkoeppen.de.

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