LinkedIn Anzeigen (Teil 2): Die Anzeigenformate

Social Media

Nachdem ich in meinem ersten Beitrag dieser Blog-Serie zu LinkedIn Anzeigen den LinkedIn Kampagnenmanager vorgestellt habe, geht es heute um die Anzeigenformate. Ich werde einen Überblick über die wichtigsten Formate geben und welche Sie sich näher ansehen sollten.

LinkedIn Anzeigen: Welche Anzeigenformate gibt es, was ist empfehlenswert?

Nachdem ich in meinem ersten Beitrag dieser Blog-Serie zu LinkedIn Anzeigen den Kampagnenmanager vorgestellt habe, geht es heute um die Anzeigenformate. Ich werde einen Überblick über die wichtigsten Formate geben und welche Sie sich näher ansehen sollten.

LinkedIn Anzeigen – Die wichtigsten Werbeformate:

LinkedIn Anzeigen: Sponsored Content

Das wahrscheinlich bekannteste und gängigste Format bei den LinkedIn Anzeigen. Sie schalten eine Anzeige, um einen Beitrag auf Ihrer Unternehmensseite zu bewerben oder einen Link, zum Beispiel zu Ihrer Webseite oder Landingpage.

  • Format: Anzeige mit Bild und Link (teilweise Text)
  • Varianten: Lead Formular und Anzeige mit Video
  • Kosten: Sie zahlen pro Klick (CPC= Cost per Click).
  • Anzeige: Wird den Mitgliedern auf der Startseite (LinkedIn Feed) angezeigt (Web und App), ist auch ein Update auf der Unternehmensseite in LinkedIn
  • Vorteile: Sie bewerben nicht nur Ihr Thema/Ihr Angebot, sondern gleich auch noch die Unternehmensseite mit und können damit auch Follower gewinnen. Sie können direkt von Ihrem Beitrag aus die Anzeige starten.

Nicht ganz so bekannt, aber auch sehr effektiv, ist eine Variante des Sponsored Content:

LinkedIn Anzeigen: Direct Sponsored Content

Diese Anzeige wird aus dem Kampagnenmanager heraus gestartet und sieht aus wie ein Unternehmensbeitrag, wird aber nicht als ein solcher auf Ihrer Unternehmensseite angezeigt.

  • Format: Bild und Text
  • Kosten: Sie zahlen pro Klick (CPC= Cost per Click).
  • Anzeige: Wird den Mitgliedern auf der Startseite (LinkedIn Feed) angezeigt (Web und App), nicht auf der Unternehmensseite.
  • Vorteile: Eignet sich vor allem, um den Wert Ihres Thema/Angebots zu testen. Sie können Anzeigen mit verschiedenen Bildern oder Texten zu einem Angebot schalten, um zu testen, was am besten ankommt.

LinkedIn Anzeigen: Textanzeigen

Vielleicht sind Ihnen die kleinen Anzeigen oben rechts schon einmal aufgefallen? Laut LinkedIn recht effektiv. Ich selbst bezweifeln, dass sie gut wahrgenommen werden und geklickt werden. Ich werde das demnächst im Rahmen einer Kampagne einmal testen und dann berichten.

  • Format: Kleines Bild, Text
  • Kosten: Sie zahlen pro 1000er Einblendungen (CPM = Kosten pro Impression) oder pro Klick.
  • Anzeige: Werden nur in der Desktop Ansicht rechts vom Newsfeed angezeigt.
  • Vorteile: Sehr viel günstigere Klickraten als bei den anderen Anzeigenformaten.

LinkedIn Anzeigen: Sponsored InMails

Kennen Sie die InMails in LinkedIn? Da ist das eigene Nachrichten-Format von LinkedIn. Wenn Sie ein interessantes Mitglied anschreiben wollen, können Sie das nur direkt über die Kontaktanfrage tun oder aber über eine InMail – wenn Ihnen diese zur Verfügung stehen, bspw. über eine Premium oder Sales Navigator Mitgliedschaft. Mit InMails können Sie als andere Mitglieder anschreiben, die noch kein Kontakt sind. Das geschieht normalerweise 1:1, Sie haben ein Mitglied gefunden und schreiben es direkt an.

Die Sponsored InMails erlauben Ihnen, diese InMails an eine Gruppe von Mitgliedern zu senden, die Sie vorab nach verschiedenen Kritieren selektiert haben.

  • Format: Nachricht
  • Kosten: Sie Zahlung pro Sendung, nicht pro Klick.
  • Anzeige: Nachrichten werden den Mitgliedern direkt in Ihrem Postfach/Nachrichten-Messenger angezeigt.
  • Vorteile: Interessante Mitglieder direkt erreichen.

LinkedIn Anzeigen: Lead Generierungs – Formular

Hier handelt es sich nicht um ein eigenes Anzeigenformat, sondern um eine Ergänzung zum Sponsored Content oder zu den Sponsored InMails.

In diese beiden Formate können Sie ein Formular einbinden, welches Leads erfasst. Wenn Sie beispielsweise ein Webinar bewerben und die Teilnehmer sich dafür registrieren müssen, erstellen Sie dazu ein Formular. Das LinkedIn Mitglied kann dann für das Ausfüllen die eigenen LinkedIn Daten verwenden (nur ein Klick auf einen Button). Sie erhalten im Hintergrund eine Übersicht der Leads.

Zu den Lead-Formularen werde ich noch einen eigenen Beitrag mit Detail Informationen erstellen.

Display Werbung

Sie können Ihre Anzeigen auch auf den Traffic-intensiven LinkedIn-Seiten und auf Partnernetzwerken von LinkedIn platzieren. Hier sind wir im Bereich der Display Werbung, die kennen Sie sicherlich von anderen Onlineportalen (Banner Schaltung). Sie können Text, Audio, Video und Bilder verwenden. Die Schaltung erfolgt nicht über den Kampagnenmanager in LinkedIn und ist vergleichsweise teuer. Ich werde auf die Display Werbung nicht weiter eingehen, Sie können auf dieser LinkedIn Seite weitere Informationen finden.

Kosten pro Klick (CPC):

  • Sie zahlen, wenn jemand auf Ihre Anzeige klickt.
  • LinkedIn schlägt abhängig von Ihrem Budget und Ihrer Konkurrenz bei den Anzeigen einen Gebotsbereich vor, das Gebot repräsentiert die maximale Gebühr, die fällig werden kann.
  • Wenn die aktuelle Rate jedoch unter Ihrem Höchstgebot liegt, müssen Sie nur die aktuelle Rate zahlen.

Kosten pro 1.000 Impressionen (CPM):

  • Sie zahlen für je 1.000 Mitglieder, denen Ihre Anzeige gezeigt wird (das heißt nicht, dass sie auch gelesen wird).

Die Preise richten sich unter anderem nach der von Ihnen selektierten Zielgruppe und wie interessant diese für andere ist, also wie viele Anzeigen auf diese Zielgruppe geschaltet werden. In den Anzeigenkampagnen, die ich bisher betreut habe, lag der Klickpreis zwischen 3€ und 12€, am häufigsten bei ca. 6€.

Meine Empfehlungen für Ihre LinkedIn Anzeigen

Es ist nicht einfach, eine pauschale Empfehlung auszusprechen, welche LinkedIn Anzeigenformate für Sie die besten sind. Da hängt davon ab, was Sie bewerben und an wen Sie sich mit Ihrer Anzeige richten. Grundsätzlich halte ich den Sponsored Content und den Direct Sponsored Content für die besten Formate.

Sponsored Content: Wenn Sie auch Ihre Unternehmensseite bekannt machen wollen und neue Follower finden wollen.

Direct Sponsored Content: Wenn Sie für ein Thema verschiedene Texte und Bilder testen wollen oder wenn Sie Ihre Zielgruppe in Kategorien unterteilen wollen, um zu sehen, bei wem das Thema besser ankommt. Wenn Sie beispielsweise den Mittelstand in 3 Branchen ansprechen wollen, könnten Sie zu jeder Branche eine Anzeige erstellen und sehen, wie das Thema ankommt.

Das klingt jetzt noch sehr theoretisch. In den nächsten Beiträgen dieser Blog-Serie werde ich die Kampagnenstruktur in LinkedIn erklären und wie Sie eine Kampagne mit mehreren Anzeigen (Direct Sponsored Content) zu einem Thema erstellen.

Werbung

Sie möchten demnächst LinkedIn Anzeigen für Ihr Marketing nutzen, sind aber noch nicht sicher wie? Ich unterstütze Sie gern bei Ihren Anzeigenkampagnen oder schule Sie, damit Sie sie selbst erstellen können.

Hier finden Sie meine Angebote zu Social Marketing Workshops und Webcasts.

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