markefit testet: Hootsuite App fürs iPhone, Test Beitrag 2/2

Social Media Marketing, Tools

Und hier kommt Teil 2 meines Tests der Hootsuite App. Vorgestellt hab ich die App ja schon im ersten Teil. Den könnt ihr gern hier noch einmal anschauen.

Was mir gefällt an der Hootsuite App?

Einfaches Managen mehrerer Accounts: Die App verwaltet, wie auch schon das WebDashboard, mehrere soziale Netzwerke. Bspw. Facebook, LinkedIn und Twitter.

Vorausdatieren von Beiträgen: Mit dem Scheduler können Beiträge vorausgeplant werden. Das ist für mich mit die wichtigste Funktion solcher Tools. Ihr könnt so einfach immer zu einem bestimmten Tag alle Beiträge der Woche vorbereiten und festlegen, wann sie veröffentlicht werden sollen.

Links verkürzen: Der Hootsuite eigene Link Shortener ist integriert und kürzt auf Wunsch eure Links. Auf Wunsch! Das finde ich sehr gut. Ist euer Link eh sehr kurz oder verwendet ihr bereits einen gekürzten Link, dann bleibt er so. Wollt ihr, dass die App kürzt, klickt ihr die Funktion extra an.

Übersetzungsfunktion: Die App hat Google Translate integriert. Das kann recht hilfreich sein. Natürlich sollte der übersetzte Text immer noch einmal kontrolliert werden.

Komprimierung von Bildern: Bilder können wie gewohnt direkt über die Kamera des iPhones aufgenommen oder aus den gespeicherten Bildern gewählt werden. Sind die Bilder zu groß, werden sie automatisch komprimiert.

Was gefällt mir nicht an der Hootsuite App?

Bildformate werden nicht angepasst: Bilder werden zwar automatisch komprimiert, wenn sie zu groß sind, aber leider nicht auf das für die jeweilige Plattform passende Format angepasst. Ehrlich gesagt, ist mir aber kein Tool bekannt, das das tun würde.

Versteckt Statistik Funktion: Hootsuite bietet Statistiken zu den Links an, die mit dem eigenen Link Shortener gekürzt wurden. Der Weg dorthin ist etwas verschlungen. Der Tweet, der den Link enthält, muss geöffnet werden. Dann wird dort das Untermenü „Tweet-Statistiken ansehen“ angezeigt. In der Android Version auf meinem Samsung Tablet sind die Statistiken direkt über das Hauptmenü erreichbar.

Kleine Abstürze: Während meines Tests, musste ich mich immer wieder mit LinkedIn verbinden. Nach mehrmaligen Anmeldungen und Aktualisierungen läuft es nun aber seit ein paar Tagen stabil.

Fehler beim Vordatieren: Manchmal gibt es eine Fehlermeldung ohne Erläuterung, warum der terminierte Tweet nicht gespeichert werden konnte. Meine Vermutung: Die Zeitspanne ist zu kurz bis zur Veröffentlichung. Die Uhrzeit ist in 5-Min-Blöcken eingeteilt. Wählt man den nächsten Block und der ist nur noch 5-6 Min hin, dann scheint es nicht zu reichen. Also einfach darauf achten, dass es mind. ca. 7 Min oder mehr sind bis zur Veröffentlichung. Das ist meine Erfahrung.

Geplante Posts können nicht mehr geändert werden: Ihr könnt Eure geplanten, vorbereiteten Beiträge ansehen, aber nicht mehr ändern. Nur löschen. Das ist schade, wenn man dann doch noch mal einen Fehler entdeckt, den Link oder das Foto vergessen hat oder so. Ändern geht nicht mehr. Mein Tipp: Text kopieren über die iPhone-Kopierfunktion und in einen neuen Beitrag einfügen, ändern, neu datieren. Den alten natürlich dann löschen.

Mit diesen Netzwerken können Sie in der Hootsuite App arbeiten.

Screenshot: Einrichten der sozialen Netzwerke in der Hootsuite App.

So kann die Startseite in der Hootsuite App aussehen. Alle eingerichteten Netzwerke und Streams auf einen Blick.

Screenshot: Startseite in der Hootsuite App.

Tweet schreiben mit der Hootsuite App

Screenshot: Tweet schreiben in der Hootsuite App.

Mein Fazit zur Hootsuite App:

Ein echt hilfreiches Tool und eine gelungene Smartphone Variante zum WebDashboard. Die App unterstützt dabei, mehrere Accounts zu verwalten und Beiträge zu datieren.  Und ich kann einen Beitrag über mehrere oder alle Kanäle zeitgleich posten, wenn ich denn möchte. Mir gefällt auch die Übersetzungsfunktion, die werde ich noch weiter testen.

Alles in allem für mich eine der besten Apps für die genannten Funktionen. Und das kostenfrei!

Warum ich sie dennoch nicht oft nutzen werde? Ich mag es nicht, auf dem iPhone Text zu schreiben. 🙁

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